Bis zu 38 Prozent mehr – Hamburger Energiewerke erhöhen Ladestrompreise drastisch

Von | 29. August 2025

Die Hamburger Energiewerke haben ihre Ladestrompreise massiv angehoben. Kunden zahlen nun bis zu 38 Prozent mehr. An AC-Ladepunkten kostet die Kilowattstunde 59 Cent, an DC-Säulen 69 Cent. Zuvor lagen die Preise bei 49,9 Cent. Betroffen sind Privatnutzer und Unternehmen gleichermaßen. Zugleich stellt das städtische Unternehmen eine neue App vor, die das E-Auto laden einfacher gestalten soll (electrive: 22.08.25).

Registrierung bei Hamburger Energiewerke nur noch digital

Früher benötigten Kunden ein Formular oder eine persönliche Beantragung im Kundencenter. Erst nach postalischem Erhalt der Ladekarte war das E-Auto laden möglich. Heute läuft die Registrierung online oder per „HEnW Drive“-App. Nutzer geben ihre Daten ein, wählen einen Tarif und bestätigen per Mail. Doch das Laden startet erst nach einer Freigabe durch die Hamburger Energiewerke. Auch die Ladekarte trifft weiterhin per Post ein.

Hamburger Energiewerke erhöhen Ladestrompreise um bis zu 38 Prozent – betroffen sind Privatnutzer und Unternehmen gleichermaßen

Parallel hat sich die Tarifstruktur verändert. Einen einheitlichen Preis gibt es nicht mehr. Kunden müssen nun zwischen „Basis“, „Plus“ und „Kombi Smart“ wählen. Letzterer gilt nur für Haushalte mit bestehendem Stromvertrag. Damit rücken die Stromtarife des Unternehmens stärker in den Fokus.

Ladeinfrastruktur Hamburg mit Roaming-Partnern

Die neuen Tarife gelten nicht nur an städtischen Säulen. Auch Partner wie die Stadtwerke Norderstedt, Wedel, Elmshorn, Lüneburg, Rostock oder Westfalen Weser Netz akzeptieren die Ladekarten. Dadurch entsteht eine breitere Ladeinfrastruktur Hamburg. Eine vollständige Übersicht der Standorte ist öffentlich einsehbar.

Für Bestandskunden endet der Horizont-Mobil-Tarif. Ein offizielles Schreiben kündigt das Aus für Ende September an. Ab Oktober 2025 funktioniert die bisherige Karte nicht mehr, falls kein neuer Vertrag abgeschlossen wird.

Neue Stromtarife für Unternehmen

Auch Geschäftskunden sind betroffen. Bisher zahlten sie denselben Preis wie Privatkunden. Jetzt gibt es die Tarife „Flotte“ sowie „Flotte Rabattstufe ab 10.000 kWh/p.a.“. Während Privatkunden im Basistarif keine Grundgebühr zahlen, entrichten Unternehmen eine gestaffelte Gebühr je nach Anzahl der Accounts. Online lassen sich bis zu 19 Karten bestellen. Für größere Flotten ist eine Anfrage per Mail notwendig.

Zur Begründung betonen die Hamburger Energiewerke, dass flexible Strukturen nötig seien. In einem FAQ heißt es: „Unser Ladestromtarif HORIZONT Mobil ist ein Angebot der ersten Stunde für E-Mobilität in Hamburg. Der einfache Aufbau war für die Anlaufphase genau richtig. Er hat sich mittlerweile aber als zu unflexibel für die neuen Bedingungen und verschiedenen Anforderungen moderner E-Mobilität erwiesen.“ Die neuen Stromtarife sollen unterschiedliche Ladegewohnheiten abdecken und Mehrwert bieten.

Politische Kritik an steigenden Ladestrompreisen

Das Unternehmen verweist auf Wirtschaftlichkeit und zusätzlichen Service. Kritiker sprechen von einer „dreisten Preiserhöhung“ und warnen, dass die Antriebswende gebremst werde. Stephan Jersch fordert in einer Anfrage an den Senat, dass Mobilität bezahlbar bleiben müsse.

Parallel existiert die Option zum Ad-hoc-Laden. Hier kostet die Kilowattstunde 50 Cent, hinzu kommt eine Freischaltungsgebühr von 1,99 Euro. Bei Partnern weichen die Preise ab. So verlangt Westfalen Weser am Standort Im Ekenknick zusätzlich Blockiergebühren. Für Kunden, die flexibel ihr E-Auto laden möchten, bringt das weitere Kosten.

Konkurrenz stärkt Ladeinfrastruktur Hamburg

Andere Anbieter bauen ihre Netze aus. Qwello, Enercity, Vattenfall, eze.network und Ubitricity wollen bis 2027 jeweils 500 Ladepunkte in Hamburg installieren. Ubitricity betreibt bereits 75 Ladepunkte. Doch diese sind mit der App oder Karte der Hamburger Energiewerke nicht nutzbar. Ob eine Anbindung erfolgt, bleibt offen. Damit wächst die Konkurrenz um die Die Hamburger Energiewerke haben ihre Ladestrompreise massiv angehoben. Kunden zahlen nun bis zu 38 Prozent mehr. An AC-Ladepunkten kostet die Kilowattstunde 59 Cent, an DC-Säulen 69 Cent. Zuvor lagen die Preise bei 49,9 Cent. Betroffen sind Privatnutzer und Unternehmen gleichermaßen. Zugleich stellt das städtische Unternehmen eine neue App vor, die das E-Auto laden einfacher gestalten soll.

Registrierung bei Hamburger Energiewerke nur noch digital

Früher benötigten Kunden ein Formular oder eine persönliche Beantragung im Kundencenter. Erst nach postalischem Erhalt der Ladekarte war das E-Auto laden möglich. Heute läuft die Registrierung online oder per „HEnW Drive“-App. Nutzer geben ihre Daten ein, wählen einen Tarif und bestätigen per Mail. Doch das Laden startet erst nach einer Freigabe durch die Hamburger Energiewerke. Auch die Ladekarte trifft weiterhin per Post ein.

Parallel hat sich die Tarifstruktur verändert. Einen einheitlichen Preis gibt es nicht mehr. Kunden müssen nun zwischen „Basis“, „Plus“ und „Kombi Smart“ wählen. Letzterer gilt nur für Haushalte mit bestehendem Stromvertrag. Damit rücken die Stromtarife des Unternehmens stärker in den Fokus.

Ladeinfrastruktur Hamburg mit Roaming-Partnern

Die neuen Tarife gelten nicht nur an städtischen Säulen. Auch Partner wie die Stadtwerke Norderstedt, Wedel, Elmshorn, Lüneburg, Rostock oder Westfalen Weser Netz akzeptieren die Ladekarten. Dadurch entsteht eine breitere Ladeinfrastruktur Hamburg. Eine vollständige Übersicht der Standorte ist öffentlich einsehbar.

Für Bestandskunden endet der Horizont-Mobil-Tarif. Ein offizielles Schreiben kündigt das Aus für Ende September an. Ab Oktober 2025 funktioniert die bisherige Karte nicht mehr, falls kein neuer Vertrag abgeschlossen wird.

Neue Stromtarife für Unternehmen

Auch Geschäftskunden sind betroffen. Bisher zahlten sie denselben Preis wie Privatkunden. Jetzt gibt es die Tarife „Flotte“ sowie „Flotte Rabattstufe ab 10.000 kWh/p.a.“. Während Privatkunden im Basistarif keine Grundgebühr zahlen, entrichten Unternehmen eine gestaffelte Gebühr je nach Anzahl der Accounts. Online lassen sich bis zu 19 Karten bestellen. Für größere Flotten ist eine Anfrage per Mail notwendig.

Zur Begründung betonen die Hamburger Energiewerke, dass flexible Strukturen nötig seien. In einem FAQ heißt es: „Unser Ladestromtarif HORIZONT Mobil ist ein Angebot der ersten Stunde für E-Mobilität in Hamburg. Der einfache Aufbau war für die Anlaufphase genau richtig. Er hat sich mittlerweile aber als zu unflexibel für die neuen Bedingungen und verschiedenen Anforderungen moderner E-Mobilität erwiesen.“ Die neuen Stromtarife sollen unterschiedliche Ladegewohnheiten abdecken und Mehrwert bieten.

Politische Kritik an steigenden Ladestrompreisen

Das Unternehmen verweist auf Wirtschaftlichkeit und zusätzlichen Service. Kritiker sprechen von einer „dreisten Preiserhöhung“ und warnen, dass die Antriebswende gebremst werde. Stephan Jersch fordert in einer Anfrage an den Senat, dass Mobilität bezahlbar bleiben müsse.

Parallel existiert die Option zum Ad-hoc-Laden. Hier kostet die Kilowattstunde 50 Cent, hinzu kommt eine Freischaltungsgebühr von 1,99 Euro. Bei Partnern weichen die Preise ab. So verlangt Westfalen Weser am Standort Im Ekenknick zusätzlich Blockiergebühren. Für Kunden, die flexibel ihr E-Auto laden möchten, bringt das weitere Kosten.

Konkurrenz stärkt Ladeinfrastruktur Hamburg

Andere Anbieter bauen ihre Netze aus. Qwello, Enercity, Vattenfall, eze.network und Ubitricity wollen bis 2027 jeweils 500 Ladepunkte in Hamburg installieren. Ubitricity betreibt bereits 75 Ladepunkte. Doch diese sind mit der App oder Karte der Hamburger Energiewerke nicht nutzbar. Ob eine Anbindung erfolgt, bleibt offen. Damit wächst die Konkurrenz um die Ladeinfrastruktur Hamburg spürbar.

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